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Zuverlässige Phosphatfällung an der Mosel

Verschiedene Verbandsgemeindewerke betreuen ein Versorgungsgebiet mit rund 20.000 Einwohnern und gewährleisten neben der Wasserversorgung auch die Abwasserentsorgung. Die Kläranlagen der kleineren Gemeinden sorgen für die ordnungsgemäße Entsorgung aller eingeleiteten Oberflächen- und Schmutzwasser.

Dazu werden bei der Abwasseraufbereitung Nährstoffe wie Stickstoff und Phosphate entfernt, da sie zu einem unerwünschten vermehrten Wachstum von Pflanzen, beispielsweise Algen, führen. Schon geringe Mengen von nur 0,1-0,2 mg/l Phosphat-Phosphor (PO4-P) lösen eine Eutrophierung aus, das bedeutet eine unerwünschte Zunahme an schädlichem Pflanzenwachstum. Dies führt, durch einen erhöhten Sauerstoffverbrauch beim Absterben der Pflanzen, zum Umkippen der Gewässer.

Gemäß EU-Richtlinie 91/271/EWG sind die Grenzwerte bei Einleitung von Phosphat-Verbindungen festgelegt. Sie bewegen sich, je nach Klärwerksgröße, zwischen 1 mg/l oder 2 mg/l PGes.

Mit Kalkmilch, Eisen- oder Aluminiumsalzen werden Phosphat-Verbindungen chemisch ausgefällt. Als schwer lösliche Metallphosphate werden sie sedimentiert und mit dem Überschussschlamm aus dem Abwasser genommen.

Bei der Lagerung und Dosierung der zur Phosphatfällung notwendigen Eisen-II Lösungen kommt ProMinent ins Spiel. Der Heidelberger Hersteller bietet hierfür eine Komplettlösung in Form des Lager- und Dosiersystems DULCODOS Phos-EL.

Weitere Informationen über das Lager- und Dosiersystems DULCODOS Phos-EL finden Sie hier

Eckdaten

  • Kläranlagen zur Abwasseraufbereitung für kleinere Gemeinden mit ca. 20.000 Einwohnern
  • Phosphatfällung mit Eisen-II als Fällmittel
  • Einhalten der Grenzwerte von PGes. gemäß EU-Richtlinie 91/271/EWG

Zur Erneuerung der bestehenden Anlage zur Phosphatfällung entschieden sich verschiedene Verbandsgemeinden für die Komplettlösung zur Phosphatfällung der ProMinent GmbH. Das umfassende Produktportfolio des Heidelberger Herstellers sowie die gute Zusammenarbeit der letzten Jahre gaben den Ausschlag für den Auftrag. Mit dem Lager- und Dosiersystem DULCODOS Phos-EL wurden alle Anforderungen erfüllt - auch gemäß der bauaufsichtlichen Zulassung DIBt. Das System wurde anhand der vorgegebenen Anwendung und den örtlichen Gegebenheiten aus Standardkomponenten kundenspezifisch gefertigt und vormontiert sowie anschlussfertig geliefert.

Das für die Außenaufstellung konzipierte Lager- und Dosiersystem besteht in den meisten Gemeinden aus einem Lagertank mit einem Volumen von 25 Kubikmetern, einer Füllstandsanzeige, einer Leckage-Sonde sowie einem Befüll- und Dosierschrank mit zwei Magnet-Membrandosierpumpen. Je nach Verbandsgemeinde und Betreiber sind das zwei Magnet-Membrandosierpumpen gamma/ x, jeweils kombiniert mit einem Durchflussmessgerät DulcoFlow. Die stärkere gamma/ XL wird in den größeren Wasserwerken der Moselgemeinden eingesetzt, in denen die Leistung der gamma/ X nicht ausreicht.

Die Verbandsgemeinden erhielten ein auf ihre Anforderungen zugeschnittenes Lager- und Dosiersystem. Diese Aufgabe übernehmen Schlauch- oder Membrandosierpumpen. Sie zeichnen sich durch einen hohen Regelbereich, eine stabile Förderleistung – auch bei Druckschwankungen im System – und einen sicheren, verschleißfreien Betrieb aus. Generell sind auch Schlauchdosierpumpen für die Phosphatfällung, wie beispielsweise die DULCOFLEX Control – DFXa, geeignet.

Ob Schlauch- oder Membranpumpen zum Einsatz kommen, ist die Wahl der Anlagenbetreiber. Beide Pumpentypen gewährleisten eine genaue Zugabe der Eisen-II-Lösung zur Phosphatfällung. Die Prozesssicherheit wurde durch den redundanten Aufbau gesteigert: Eine Pumpe im Betrieb und eine im Stand-By. Die Kombination aus Dosierpumpen und dem Durchflussmesser DulcoFlow, der speziell für die Messung pulsierender Volumenströme konzipiert ist, überwacht eine genaue Dosierung und sorgt für einen minimalen Chemikalieneinsatz. Alle Produkte sind einfach zu bedienen und, da gut zugänglich, problemlos zu warten.

Der Einsatz des Lager- und Dosiersystems DULCODOS Phos-EL gewährleistet die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte des Phosphatgehaltes im Abwasser. In naher Zukunft sollen in einigen Wasserwerken an der Mosel Chlordioxidanlagen zur Trinkwasserdesinfektion eingesetzt werden.

Vorteile

  • Kompakter Aufbau
  • Einfache Installation
  • Erhöhte Prozesssicherheit durch: Durchfluss- und Leckage-Überwachung, redundante Ausführung der Pumpen

Verwendete Produkte - Zuverlässige Phosphatfällung an der Mosel

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