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Genaue Dosiermengen auch bei ausgasenden Medien

Juni 2021

Beim Dosieren von Flüssigkeiten sind vor allem Gasblasen und Druckschwankungen die Ursache von Dosierungenauigkeiten. Ausgasende Medien können den Förderprozess auch vollständig blockieren. Abhilfe schaffen intelligente Funktionen und modellbasierte Regelverhalten der Magnet-Membrandosierpumpe gamma/ X und XL.

Während dem Dosiervorgang können sich Gasblasen in der Saugleitung oder im Dosierkopf bilden. Das kommt vor allem beim Dosieren ausgasender Medien vor, wie beispielsweise von Natriumhypochlorit. Befindet sich zu viel Gas im Dosierkopf einer oszillierenden Verdrängerpumpe, kann der Dosiervorgang gestört werden. Die notwendige Dosiergenauigkeit wird mit traditionellen Lösungen, wie zeitgesteuerten Entlüftungen oder kontinuierlichen Bypass-Lösungen, nicht sichergestellt. Herkömmliche Pumpen dosieren durch den Gasanteil im Dosierkopf weniger Flüssigkeit, wie gefordert. Im schlimmsten und häufigsten Fall fördert die Pumpe überhaupt nicht mehr: es kommt zum sogenannten Air-Lock. Um das zu vermeiden, gilt es den Gaseinschluss rechtzeitig zu erkennen. Die geforderte Menge soll nicht nur unterbrechungsfrei, sondern auch sehr genau dosiert werden.

Intelligente Funktionen sichern eine genaue Dosierung

Voraussetzung für die Einhaltung der vorgegebenen Dosiermengen ist eine zuverlässige Luftblasenerkennung. Die Dosierpumpe gamma/ X und XL nutzt dazu alle Vorteile ihres patentierten, geregelten Magnetantriebes. Durch die Stromaufnahme der Magnetspule wird der Druck im Dosierkopf ermittelt. Kombiniert mit der Position der Membran kann zu jedem Zeitpunkt des Druck- und Saughubes ein direkter Rückschluss auf das Dosierverhalten erstellt werden. Der Abgleich von Soll-Werten mit den gemessenen Ist-Werten ermöglicht beispielsweise die präzise Erfassung von Gasblasen. Sie verursachen, da komprimierbar, einen verlangsamten Druckanstieg. Die Luftblasenerkennung und das modellbasierte Regelverhalten der Magnet-Memdrandosierpumpe in Kombination mit einem speziellen Druckventil ermöglicht, dass Luftblasen bereits vor dem eigentlichen Druckhub durch den Systemdruck vorkomprimiert und während des Druckhubs in die Dosierleitung abgegeben werden. Die intelligente Regelung gewährleistet, dass auch während der Druckkompensation exakt die Menge dosiert wird, die gefordert ist. Sie passt die Anzahl an Hüben und die Dauer der Kompensation an die Anzahl und Größe der aktuell auftretenden Gaseinschlüsse an. Beispielsweise durch mehrere Gasblasen, die hintereinander in der Saugleitung auftreten.

Es wird sichergestellt, dass auf diese Weise die Dosierleistung auch bei mehreren Gasblasen, die hintereinander in der Saugleitung auftreten, zuverlässig eingehalten wird. Gegenüber herkömmlichen Lösungen wird dadurch die geforderte Dosiergenauigkeit eingehalten.

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